Programm Herbst 2010
15.09.2010 Mi Michl Müller im Schloss
18.09.2010 Sa FÖN - Neumarkts Rockband Nr. 1
09.10.2010 Sa Frank Fischer
23.10.2010 Sa Dynamite Daze
13.11.2010 Sa Thomas Blug - "DREIST"
27.11.2010 Sa Schwassla
18.12.2010 Sa Zimmerman - A Bob Dylan Tribute
Mittwoch 15.09.2010 20.30 Uhr im Schloss
Michl Müller
Ausverkauft - Ausverkauft - Ausverkauft - Ausverkauft -
Ein bisschen Schelm, ein bisschen Eulenspiegel, ein bisschen Hofnarr – Michl Müller, der selbsternannte „Dreggsagg“, ist von jedem etwas und mischt dies
zu einer wohlbekömmlichen Melange. So schafft er es die wesentlichen Dinge des Weltgeschehens auf den Punkt zu bringen, denn nichts gibt es auf der Welt, das nicht aus fränkischer Sicht betrachtet werden könnte. Menschliche Dummheit, kleine Schwächen, die Ungereimtheiten des gesellschaftlichen Lebens, Politik, Sport- nichts ist vor seinem scharfen Blick sicher. Michl Müller, bekannt aus „Fastnacht in Franken“ und „Otti`s Schlachthof“, liebt den großen verbalen „Aufwasch“, egal ob in den kleinen Gefilden der persönlichen Umwelt oder den großen, trüben Polit-Gewässern vermeintlich Mächtiger. Da geht es im Galopp vom Hundertsten ins Tausendste und fast nebenbei treibt er seinem Publikum mit seinen nicht weniger verrückten Liedern die Lachtränen in die Augen. nach oben
Samstag 18.09.2010 20.30 Uhr Eintritt: 8,00 Euro
FÖN
Band Fön
Die Band Fön ist der Geheim-Tipp in Neumarkt.

Wenn Vati die Akustikklampfe zertrümmert und der Sohnemann verbissen seine Luftgitarre am Dachboden sucht, muss FÖN in der Stadt sein …
FÖN – ein klassisches Instrument, um sich die Schuppen von der Kopfhaut zu blasen - oder eine Band aus der Oberpfalz, die jedermanns Ohrenschmalz gewaltig zum Schwingen bringt.
230V statt luftgetrocknet – das Motto für 2010 lässt erahnen, dass bei FÖN auch dieses Jahr Unplugged weniger angesagt ist, dafür der eigene Haarschnitt, der teilweise den Covers im bandeigenen Friseursalon verpasst wird.
Mitglieder Band Fön
Die Band besteht aus 4 Mitgliedern:
- “Fersch-Bub” Andreas als Gitarrist
- “Long John” Markus am Schlagzeug
- Markus Maly als Gitarrist
- “Django” Stefan Bäumler am Bass
Mehr und lustige Informationen zu den einzelnen Bandmitgliedern gibt es auf der Internetseite der Band:
www.foen-studio.de
Samstag 09.10.2010 20.30 Uhr Eintritt 10,00 Euro
Frank Fischer "Deutsh als Fremdsprache"
Ein Deutschkurs in der Volkshochschule, zu dem Frank Fischer seinen spanischen Kumpel Otto Gonzales samt dessen Vater begleitet, ist Ausgangspunkt für eine vergnügliche Doppelstunde, in der sich der “Geheimtipp der deutschen Kleinkunstszene” (Ottfried über Frank Fischer) Gedanken über die Wirkung der deutschen Sprache auf Ausländer, Inländer und die Absurditäten des Alltags an sich macht.Dabei erweckt er bekannte und unbekannte Personen zum Leben und schlüpft blitzschnell in deren Rolle. Herbert Grönemeyer im Duett mit Udo Lindenberg genauso wie der schwäbelnde Single, der im Radio nach seiner Traumfrau sucht. Ob die Auseinandersetzung mit unbekannten Bonussystemen an der Tankstelle („Sammeln Sie Swops?“) oder die Probleme werdender Eltern bei der Namensfindung ihres Kindes, meist sind es kleine, alltägliche Beobachtungen und Begegnungen, die Frank Fischer zu abstrusen und verblüffenden Gedanken anregen. Was ist zu beachten, wenn man mit Haustieren spricht? Warum sollte man Hinweisschilder im Supermarkt nicht zu wörtlich nehmen? Und wieso schaden Handytarife mit 40 Inklusiv-Tagen im Monat der Weltwirtschaft? Frank Fischer findet Antworten auf Fragen, die bisher noch niemand gestellt hat und lässt seine Zuschauer gerne an seinen zahlreichen amüsanten Erlebnissen teilhaben. Seien es die Missverständnisse bei der Wegbeschreibung in englischer Sprache oder der Besuch eines Lachseminars, in dem er gelernt hat, seinen Namen zu lachen. Und spätestens, wenn Deutsche im Fernsehen aufgrund ihres starken Dialekts untertitelt werden, kann einem die eigene Sprache durchaus als Fremdsprache vorkommen. PS: Das Wort "Deutsh" ist übrigens absichtlich falsch geschrieben. Warum das so ist? Tja, schauen Sie sich das Programm an, da wird's aufgelöst.
Weitere Informationen unter www.fischerfrank.de nach oben
Samstag 23.10.2010 20.30 Uhr Eintritt 10,00 Euro
Dynamite Daze
Wenn die vier Herren um Mahatma Colin Jamieson die Bühne betreten, erwartet das Publikum keine alltägliche Bluesshow. In mancherlei Hinsicht verändern. The Dynamite Daze bei Ihren Live Konzerten die Regeln des allseits bekannten 12 Takters. Mit Ihren Songs gibt das international besetzte Quartett einen Einblick in Ihre Wahrnehmung der Musik und präsentiert, vielleicht auch ungewollt, den Blues in einer leicht schrägen Version. Geschichten von abgedrehten Einzelgängern, starken Frauen oder surrealistischen Drogenexzessen gehören zu den Themen, die The Dynamite Daze ungeschönt aufs Tablett legen.
The Dynamite Daze spielen den Blues…Nur etwas anders.1999 treffen sich Dirty Didi und der Schotte Colin Jamieson, als sie beide zu einer Tour mit Louisiana Red gebucht werden. DD wird schnell klar, dass er hier mit einem der herausragenden Schlagzeuger der Szene auf der Bühne steht (Colin war zuvor Drummer bei Country Joe Mc Donald, Bill Ramsey und Ted Herold). Beide sind sich schnell einig, ein eigenes Blues Projekt zu starten und unter dem Namen The FBKs spielen sie die nächsten Jahre in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den angrenzenden Nachbarstaaten in verschiedenen Besetzungen, bis schließlich der Italiener Andrea Tognoli und Martin Czemmel (Ex Gitarrist bei Maisha Grant und Luther Allison) 2008 dazustoßen. Resultat der Entwicklung ist eine Formation, die fortan ohne weitere Klischees zu beachten, die Musik spielt, die ihnen wichtig ist.Unter dem Namen The Dynamite Daze sind die vier außergewöhnlichen
Persönlichkeiten nun wieder auf den Festivals und heißesten Clubs Europas im Einsatz. Country Joe McDonald, Luther Allison, Louisiana Red, Bill Ramsey, Ted Herold, Angela Brown oder Toto Cotugno sind nur einige der Stars, die im Laufe Ihrer Karriere von Musikern der Dynamite Daze begleitet wurden. Über 50 eingespielte Schallplatten und CDs in den letzten 40 Jahren sprechen für sich. nach oben
Samstag 13.11.2010 20.30 Uhr Eintritt 12,00 Euro
Thomas Blug - "DREIST"
DREIST formierte sich 1993 in Saarbrücken. "Es gibt nicht viele Bands, die unprätentiös unterhalten" erkannten Thomas Blug (git) und Piet Eifel (voc,bass,harm) "und gleichzeitig equisit rocken können." Zusammen mit Micky Meyer (dr) wurden sie ihrem Anspruch eine Art göttliche Dreifaltigkeit im
Rock zu sein, mehr als gerecht. DREIST stürzt das Publikum - bedingt durch die prägnante Melodiosität und die virtuose Musikalität im Zusammenspiel - in einmalige emotionale Wechselbäder. Feinfühlige hintersinnige Balladen mit deutschen Texten voll dunkler lyrischer Kraft münden im energetischen Classic Rock`Roll Feeling hervorgerufen durch erregend funky interpretierte Covers von Stones, Led Zeppelin, Lou Reed oder Rare Earth. Ihr gehaltvolles Eigenmaterial, daß bewußt Anklänge an den frühen Rio Reiser, Element of Crime, Cream, Brit-Pop und Blues beinhaltet, besticht durch kompositorische Vielfalt und bissig-witzige Texte. ("Warum wollen alle Weiber immer nur reden mit mir"). Das Konzept wurde von Kritikern und Publikum begeistert aufgenommen. DREIST waren dreist genug mit ihrem allerersten (!) Auftritt am wichtigen Saar-Rockwettbewerb teilzunehmen. Müßig zu erwähnen, daß das Triumvirat den ersten Platz abräumte. Die lässige und intensive Performance gefiel. Über die Jahre spielte DREIST hunderte von Konzerten von kleinen Kneipen, auf Stadtfesten bis hin zu großen Festivals wo sie auch mal das Vorprogramm von Deep Purple bestritten.
Piet Eifel sang und spielte schon in Kultbands der Siebziger Jahre, bevor er sich entschloss in artifiziellen und experimentellen Bands wie -Frankenstein und -Art of Schwanengesang mitzumischen. Mit DREIST jedoch kehrt er zu seinen archaischen Wurzeln zurück, um sie weiterzuentwickeln.
Als Thomas Blug mit zarten 17 Jahren zum ersten Mal seine filigranen Gitarrenkünste öffentlich vorstellte, beindruckte er damit altgediente und erfolgreiche Kollegen in einem Maße, daß diese ihre Gitarren sofort an den Nagel hängen wollten. Heute ist Blug einer der gefragtesten Studiomusiker weltweit und war mit vielen Größen des Business auf Tournee. (U.a. vor 100000 Besuchern mit Tic Tac Toe im Vorprogramm von Michael Jackson)
Micky Meyer spielte bei -Extreme Noise und -The End of Grey Sky und war es gewohnt, sein Schlagzeug auf vielseitige Weise in der Crossover/Grunge Vehemens der 90iger zu malträtieren.
Zusammen ergeben die Drei eine unglaublich stilsichere Rock-Combo und eine großartige Synthese zwischen Laid back und dem wahren Rock `n Roll Punch. Sensationell tracktiert Thomas Blug seine Gitarre, die er von Schwebetönen bis hin zu erdigen Stakkato-Riffs zu manipulieren weiß und auf unendlichen Zwischenstationen in meisterliche Akkordkaskaden aufschillern läßt. Die hochgepowerten Duelle mit Piet Eifels archaisch-hysterischem Gesang lassen Piets Stimme in Höhen gleiten, die es eigentlich nicht gibt. Eine (klang)farbige ausgereifte Stimme, soulful und sensibel, die in ihrer Phrasierung ihresgleichen sucht. Doch im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Songs. Jeder musikalische Ausdruck wird von DREIST im Sinne der Songdienlichkeit ausgeführt und das bedeutet ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Einfach unverwechselbar.
3st rockt, improvisiert, groovt so geschlossen und ausbalanciert, in einer solch fließenden Dynamik, die britischen Beat, amerikanische Rocktraditionen und deutsche Poesie aufs wunderbarste verbindet.
DREIST keep on rockin! nach oben
Samstag 27.11.2010 20.30 Uhr Eintritt 10,00 Euro
Schwassla
Schwassla steht für zwaa Fäiss, mit dena ma durch`s Leem gäid. Glück und Enttäuschungen liegen sehr eng beieinander. Schnell ist man unten, sucht nach einem Ausweg, oft hilft die Musik, die Bluesmusik. Sie ist manchmal sogar Therapie.
Die musikalische Grundlage ist eine zeitgemäße, groovige Soundmischung aus R&B und Soul. Die Vorbilder reichen von John Mayall über Kenny Neal, Joe Cocker, Keb Mo, Tower of Power, Sam & Dave, Wilson Pickett, Neville Brothers bis hin zu den Blues Brothers. Die Musik klingt vertraut - und neu zugleich, weil die Songs neu arrangiert zu neuem Hinhören anleiten.
Schwassla spielen Konzerte, auf Open Airs, Feiern, Frühschoppen oder auch Einlagen in Abendveranstaltungen.
Sie bringen ihre Musik locker rüber, mit viel Spaß am Musizieren, der sich aufs Publikum überträgt. Alles unter dem Aspekt der Liebhaberei, ist das eine Hobbyband, die gelegentlich Auftritte spielt.
Die achtköpfige Band wurde im Jahre 2000 gegründet, besteht aus erfahrenen Musikern, die in der regionalen Szene in den verschiedensten Bands gespielt haben oder noch spielen. Marion Bachl, eine Powerfrau mit einer charismatische Stimme, sie lebt den Blues beim Singen. Die Schwassla – Horns mit Traugott Jäscke am Tenor-Saxophon. Ein Urgestein der fränkischen Blues-, Soul- und Jazzszene (Kulturförderpreis Erlangen 1978). Er erstellt die Bläsersätze mit Christian Walter am Alt-Saxophon (Mashed Potatoes) und mit Leo Jubl, welcher auch in der Bigband Zirndorf spielt. Damit wurde ein Bläsersatz gefunden, der das „i-Tüpfelchen“ in unserer Musik ist. Jörg Bullerschen, ein Soundkünstler am Keyboard. Marcus Vitzithum an der E-Gitarre, der ideal zur Band passt. Attilla Schrödel, der Bassist, der das Spiel bereichert und Rolf Vitzthum am Schlagzeug, der Bandgründer, vervollständigen die Band. nach oben
Samstag 18.12.2010 20.30 Uhr Eintritt 10,00 Euro
Zimmermann - A Bob Dylan Tribute
Robert Allen Zimmermann, alias Bob Dylan, geboren am 24.Mai 1941, gilt neben den Beatles und den Rolling Stones als einer der genialsten Musiker und Songwriter der letzten 50 Jahre. Ein Mythos, eine lebende Legende. Sein Werk hat die Musikwelt seit 1960 revolutioniert. Viele seiner über 500 Songs wurden zu unsterblichen Hymnen. Manchmal sind sie erst als Coverversionen (z.B. Knocking on Heaven`s Door von Guns and Roses) dem breiten Publikum bekannt geworden. Weltstars wie Eric Clapton, Sting, Stevie Wonder, Bruce Springsteen, Peter Gabriel, Tom Petty, Neil Young, Tracy Chapman, George Harrison, Ronny Wood uvm. empfinden es als Ehre, Dylan`s Songs zu performen. Zahlreiche entsprechende Konzerte mit diesen Allstars haben in den letzten 20 Jahren stattgefunden, um das Werk Dylan`s zu würdigen. Die Band „ZIMMERMANN“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine wichtigsten Songs live zu interpretieren, in mehrstimmigen eigenen Arrangements. Von der Wandergitarre zum Rocksong. ZIMMERMANN versteht sich nicht als Dylan-Coverband im üblichen Sinne sondern als Verehrer und Hüter seines musikalischen Schaffens. ZIMMERMANN interpretiert die Songs in eigenem Style. Dennoch ist der Spirit of Bob Dylan stets präsent. In diesem Sinne hat ZIMMERMANN neben Dylan-Songs auch einige Songs anderer Rocklegenden ins Programm aufgenommen, die von Weggefährten Dylans geschrieben wurden und die er selbst auch gelegentlich live interpretierte. Die ZIMMERMÄNNER, alle schon seit langen Jahren / Jahrzehnten als Musiker tätig, haben zwar das Alter des Bob Dylan noch nicht erreicht. Drei von ihnen sind jedoch schon im „erfahrenen“ Rock`n Roll Alter, haben Bob Dylan`s Werdegang von Anfang an miterlebt und seine Songs schon als Jugendliche gehört und gespielt. Die übrigen Zimmermänner bewegen sich zwischen Twens und Vierzigern und bringen so jugendlichen Wind in die Band. ZIMMERMANN ist generationsübergreifend - so wie die sich immer wieder selbst neu erfindende Legende Bob Dylan.
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